Diese Datenschutzerklärung beschreibt den aktuellen Funktionsstand von UmkreiZ. Sie wird angepasst, sobald sich Funktionen, eingesetzte Dienstleister oder die Verarbeitung ändern (z. B. bei Änderungen der Zahlungsabwicklung).
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Wolfgang Witt - UmkreiZ
Lilienstraße 31
74653 Künzelsau
Deutschland
E-Mail: team@umkreiz.app
Ein gesetzlich verpflichtend zu benennender Datenschutzbeauftragter besteht derzeit nicht, da die Voraussetzungen nach Art. 37 DSGVO bzw. § 38 BDSG nicht erfüllt sind. Datenschutzanfragen richten Sie bitte an die oben genannte E-Mail-Adresse.
2. Geltungsbereich
Diese Erklärung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der mobilen UmkreiZ-App (Endnutzer und Anbieter), dem Anbieterbereich sowie dieser Marketing-Website unter umkreiz.app.
3. Verarbeitete Datenkategorien
Je nach Nutzung verarbeiten wir folgende Kategorien personenbezogener Daten:
- Konto- und Profildaten: E-Mail-Adresse, Anzeigename, Authentifizierungs- und Sitzungsinformationen.
- Altersbestätigung: die bei der Registrierung abgegebene Bestätigung, mindestens 16 Jahre alt zu sein; ein Geburtsdatum wird hierfür nicht abgefragt.
- Unternehmensdaten (Anbieter): Firmenname, Ansprechpartner, Adresse, Standort-/Geokoordinaten, Verifizierungsstatus, Plan- und Kontingentinformationen.
- Zahlungs- und Rechnungsdaten (Anbieter): Angaben zur gewählten Zahlungsart, Stripe-Kunden- und Abrechnungsdaten, Rechnungsinformationen sowie Statusinformationen zu kostenpflichtigen Anbieterpaketen.
- Inhaltsdaten: Angebote/Deals, Beschreibungen, Preise, Laufzeiten, Bilder, Deal-Serien sowie hochgeladene Firmenlogos.
- Interaktionsdaten: Favoriten, Reservierungen, Einlösungen, Meldungen und Bewertungen.
- Standortdaten: nur bei erteilter Standortfreigabe bzw. bei von Anbietern hinterlegten Standorten.
- Interaktions- und Statistikdaten: zeitlich begrenzte, konto- oder sitzungsbezogene Ereignisse für Deduplizierung, Missbrauchsschutz und aggregierte Anbieterkennzahlen. Die zugrunde liegenden Interaktionsdaten werden datensparsam und pseudonymisiert verarbeitet. Anbietern stellen wir keine personenbezogenen Einzelereignisse, Nutzerkennungen, Rohstandorte oder Einzelverläufe bereit, sondern ausschließlich aggregierte und durch Mindestschwellen geschützte Kennzahlen. Premium-Auswertungen verwenden derzeit ein serverseitig festgelegtes rollierendes 30-Tage-Fenster; kleine Gruppen werden unterdrückt. Eine Einlösung ersetzt keinen Kassenscan und ist keine Kaufbestätigung. Client-gemeldete Einblendungsdaten werden spätestens nach 400 Tagen gelöscht.
- Technische Daten und Sicherheitsprotokolle: Geräte- und Nutzungsinformationen, Zeitstempel, sicherheitsrelevante Ereignisse sowie Fehler-/Absturzberichte zur Stabilitäts- und Missbrauchsanalyse.
- Freiwillige Händler-Push-Hinweise: bei gesonderter Freischaltung und Einwilligung Unternehmens- und Kontozuordnung, Einwilligungsstatus und Dokumentversion, Plattform, Zeitzone, Installationskennungen, FCM-Registrierungstokens, Versand- und Öffnungszeitpunkte sowie die Zuordnung zu später veröffentlichten eigenen Deals. Die vorbereitete Funktion und ihre Speicherfristen erläutert Ziffer 6.3.
Für kostenpflichtige Anbieterpakete werden Zahlungs- und Rechnungsdaten verarbeitet, soweit dies für Checkout, Kundenportal, Abrechnung und Nachweisführung erforderlich ist. Die Free-Stufe Starter bleibt weiterhin kostenlos und erzeugt keine Stripe-Zahlungsdaten.
4. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, soweit eine Rechtsgrundlage besteht. Maßgeblich sind insbesondere:
- Bereitstellung von App, Website und Anbieterbereich, Kontoverwaltung, Anzeige lokaler Angebote, Reservierungen und Einlösungen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag bzw. vorvertragliche Maßnahmen).
- Standortbezogene Angebotssuche und Kartenansicht: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung über die Standortfreigabe des Geräts), im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei manueller Ortseingabe.
- Sicherheit, Missbrauchsvermeidung, Bot-Schutz, Fehler-/Absturzanalyse: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem sicheren, stabilen und missbrauchsfreien Betrieb).
- Interaktionsauswertungen und aggregierte Anbieterkennzahlen: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit sie zur Bereitstellung der App und des vereinbarten Anbieterbereichs erforderlich sind, sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die datensparsame Aggregation, Deduplizierung und den Schutz vor Missbrauch. Unser berechtigtes Interesse ist die sichere, nachvollziehbare und wirtschaftlich tragfähige Bereitstellung dieser Funktionen; Anbieter erhalten dabei keine Einzelereignisse oder Nutzerkennungen.
- KI-gestützte Unterstützung für Anbieter: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen der Anbieterleistung sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Verbesserung der Anbieterfunktionen).
- Freiwillige Händler-Push-Hinweise einschließlich ihrer zweckgebundenen Öffnungs- und Veröffentlichungsauswertung: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (gesonderte Einwilligung). Erforderliche Sicherheits- und Betriebsnachweise beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse ist der sichere und nachvollziehbare Betrieb. Einzelheiten zur noch nicht freigeschalteten Funktion enthält Ziffer 6.3.
- Erfüllung rechtlicher Pflichten (z. B. handels-/steuerrechtliche Nachweise): Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
- Zahlungsabwicklung und Rechnungsstellung für Anbieterpakete: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie, soweit gesetzliche Aufbewahrungs- oder Nachweispflichten betroffen sind, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
5. Standortdaten
Standortdaten werden nur verarbeitet, wenn Sie die Standortfreigabe Ihres Geräts erteilen oder wenn Anbieter einen Standort für Angebote hinterlegen. Die Freigabe kann jederzeit in den Geräteeinstellungen widerrufen werden. Ohne Standortfreigabe bleiben Angebote neutral sortiert verfügbar. UmkreiZ speichert keine genaue letzte Gerätekoordinate dauerhaft; nach einer bewussten Aktivierung speichern wir lediglich kontobezogen, dass die Standortfunktion verwendet werden darf. Diese Einstellung wird bei Abmeldung entfernt.
Für die Umkreissuche werden Standortdaten auf das erforderliche Maß beschränkt. Es werden keine dauerhaften Bewegungsprofile von Endnutzern erstellt.
6. KI-Unterstützung für Anbieter
KI-Funktionen stehen ausschließlich Anbietern in dafür vorgesehenen Plänen zur Verfügung und dienen der Vorbereitung und Beratung (z. B. Angebotsideen, Texte, Kategorien, Timing, Optimierung). Verarbeitet werden die für den jeweiligen Vorschlag erforderlichen Angaben des anfragenden Anbieters, etwa Angebotsidee, Kategorie, Preislogik, Zeitfenster und der eigene Unternehmenskontext sowie optional vom Anbieter bereitgestellte Dealbilder.
Zum Schutz personenbezogener und wettbewerbsrelevanter Daten gelten technische Vorkehrungen:
- Primär werden Daten des anfragenden Anbieters verarbeitet; für bestimmte Analysefunktionen können zusätzlich anonymisierte bzw. gebuckette Referenzdaten aus anderen Angeboten einbezogen werden.
- Marktbezogene Angaben werden nur in aggregierter bzw. anonymisierter Form (Wertebereiche statt Einzelwerte) einbezogen.
- Eingaben werden auf Missbrauch (z. B. Prompt-Injection, Abfrage fremder Daten) geprüft und gegebenenfalls blockiert.
- Optional bereitgestellte Dealbilder werden nur aus dem eigenen UmkreiZ-Speicher des anfragenden Anbieters akzeptiert, serverseitig geprüft, von Metadaten bereinigt, verkleinert und neu codiert, bevor sie für die KI-Anfrage verwendet werden.
- Ausgaben werden zusätzlich bereinigt, um eine versehentliche Nennung fremder Geschäftsdaten zu verhindern.
Zur Erbringung der KI-Funktionen werden die jeweiligen Eingaben an einen externen KI-Dienstleister übermittelt (siehe Ziffer 9). Die Ergebnisse sind unverbindliche Vorschläge; Veröffentlichung und Änderungen bleiben Entscheidung des Anbieters.
6.1 Horizont: wetterbezogene Hinweise und Aktivitäten
Soweit Horizont für Ihr Unternehmen und Ihren Standort freigeschaltet ist, verarbeiten wir für regelbasierte Wetterhinweise Kategorien und Geschäftsbeschreibung des eigenen Unternehmens, den hinterlegten Standort, relevante Zeitfenster sowie erforderlichen eigenen Deal- und aggregierten Auswertungskontext. Hinzu kommen Mitgliedschaft und Zugriffsberechtigung, der Hinweisstatus und Interaktionszeitpunkte (angezeigt/presented, geöffnet/opened, verworfen/dismissed) sowie gegebenenfalls die Verknüpfung mit einem daraus erstellten eigenen Deal. Dies dient der passenden Anzeige, Zugriffskontrolle, dem Aktivitätsverlauf und der Zuordnung eigener Deal-Aktivitäten zu Hinweisen. Diese Unternehmens- und Mitgliedsdaten können personenbezogen sein, insbesondere bei Einzelunternehmen oder identifizierbaren Mitgliedern; sie sind nicht pauschal anonym.
Der Import öffentlicher DWD-Wetterdateien erfolgt serverseitig. Dabei werden keine Nutzer-GPS-Daten, Unternehmensangaben oder Kundeneingaben an den Deutschen Wetterdienst gesendet. Beim normalen HTTP-Download erhält der DWD technische Verbindungsdaten wie die Server-IP-Adresse, den Abrufzeitpunkt und Angaben zur angeforderten Datei. Die Zuordnung zum Unternehmensstandort und die weitere Verarbeitung erfolgen in der Backend-Infrastruktur von Supabase. Beim Anzeigen der Hinweise werden keine DWD-Ressourcen direkt vom Endgerät geladen. Der DWD ist hier Datenquelle, nicht Auftragsverarbeiter der Unternehmens- und Mitgliedsdaten. Quelle, Bearbeitung und Lizenz sind im Impressum erläutert.
Die bloße Anzeige der regelbasierten Wetterhinweise löst keinen externen KI-Aufruf aus. Erst bei gesondert angeforderter KI-Unterstützung gelten die bestehenden Hinweise in Ziffer 8.4. Veranstaltungsdaten und Horizont-Push-Benachrichtigungen sind getrennte, gesondert freizuschaltende Funktionen. Veranstaltungsdaten werden im folgenden Abschnitt beschrieben; freiwillige Händler-Pushs erläutert Ziffer 6.3. Aus den beratenden Wetterhinweisen entstehen keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO; die Umsetzung entscheidet der Anbieter. Diese Aussage bezieht sich auf die hier beschriebenen Horizont-Hinweise.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Vertragserfüllung gegenüber dem selbst vertragschließenden Inhaber erforderlich ist. Für Beschäftigte und Kontaktpersonen eines Unternehmens gilt Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: berechtigtes Interesse an der sicheren Bereitstellung der vereinbarten Funktionen für ihren Arbeitgeber bzw. das vertretene Unternehmen anhand der Unternehmensmitgliedschaft. Betriebs- und Sicherheitsprotokolle beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (sicherer Betrieb, Fehleranalyse und Missbrauchsschutz).
Importierte Wettervorhersagedaten werden nach Ablauf ihrer Gültigkeit noch 14 Tage aufbewahrt; abgeschlossene technische Importläufe werden 90 Tage nach Abschluss gelöscht. Diese Fristen sind keine pauschalen Löschfristen für personenbezogene Horizont-Aktivitäten. Das über die Aktivitäts-API abrufbare Zeitfenster von 394 Tagen begrenzt die Sichtbarkeit, nicht die Speicherung; es ist keine Löschgarantie. Unternehmensbezogene Zuordnungsdaten und aggregierte Zuordnungswerte können über die Lebensdauer des Unternehmensbestands erhalten bleiben, auch außerhalb dieses Abruffensters. Sie werden bis zur Löschung des betreffenden Unternehmensbestands gespeichert, sofern ihr Zweck nicht früher entfällt; die allgemeinen Löschregeln und gesetzlichen Aufbewahrungspflichten nach Ziffer 10 bleiben maßgeblich. Auch solche Unternehmensaggregate sind bei möglichem Personenbezug nicht automatisch anonym. Für Mitgliedsbezüge gelten ebenfalls die allgemeinen Regeln zur Kontolöschung und Anonymisierung in Ziffer 10.
6.2 Horizont: regionale Veranstaltungsdaten
Soweit die Event-Funktion künftig serverseitig freigeschaltet wird, verarbeiten wir für regionale Veranstaltungsdaten insbesondere Titel, Kategorie, Veranstaltungsstätte, Ort oder Gemeinde, gegebenenfalls eine räumliche Koordinate, Beginn und Ende, Status einschließlich Absage, Datenstand und Ablaufzeit. Zur Herkunftssicherung kommen die konkrete Quelle, eine externe Kennung, die Original-URL, Lizenz- und Attributionsangaben, der Änderungszeitpunkt der Originalquelle, ein Inhaltsnachweis sowie Abruf- und Qualitätsangaben hinzu.
Diese Daten werden serverseitig aus einer jeweils geprüften Quelle abgerufen. Nutzer-GPS, Unternehmensangaben, Mitgliedsdaten oder Kundeneingaben werden dabei nicht an eine Eventquelle übermittelt, sofern dies nicht für eine gesondert geprüfte Funktion ausdrücklich erforderlich und beschrieben ist. Für die Anzeige oder eine spätere regelbasierte Einordnung können Eventdaten mit dem berechtigten Unternehmens- und Standortkontext verbunden werden. Eine solche Einordnung ist keine automatische Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung.
Veranstaltungsdaten können Angaben zu Veranstaltern oder Veranstaltungs- kontakten enthalten. Der technische Event-Adapter weist erkennbare E-Mail-Adressen und Telefonnummern in den geprüften Textfeldern zurück; dies ist eine Schutzmaßnahme und keine Garantie, dass eine externe Quelle niemals personenbezogene Daten enthält. Solche Daten werden minimiert, nicht gezielt angereichert und bei einer Quellen- oder Rechtsprüfung entfernt oder gesperrt, soweit dies erforderlich ist. Eventbilder, Logos, Marken und sonstige Medien werden durch diese Beschreibung nicht als Bestandteil einer Nutzungs- oder Weitergabelizenz zugesagt.
Die Verfügbarkeit der Event-Funktion hängt von Quellenfreigabe, Region, Datenlage und Tarif ab. Ein DZT-, kommunaler oder sonstiger Anbieter wird erst nach Prüfung von Vertragsrolle, datensatzbezogener Lizenz, kommerzieller Nutzung, Attribution, Provenienz, Aktualität, Löschung und geografischer Abdeckung als Quelle benannt. Die bloße Bezeichnung „Open Data“ ist kein Nachweis dieser Voraussetzungen. Rechtsgrundlagen für einen späteren Unternehmens- oder Mitgliedsbezug richten sich nach der Vertragserfüllung bzw. dem berechtigten Interesse wie in Ziffer 6.1; die Quelle bleibt davon getrennt zu bewerten.
Vor einer Aktivierung wird außerdem geprüft, ob der serverseitige Abruf technische Verbindungsdaten an die jeweilige Eventquelle übermittelt und welche Rolle diese Quelle datenschutzrechtlich einnimmt. Ein solcher Abruf erfolgt nicht mit Nutzer-GPS, Unternehmens-, Mitglieds- oder Kundendaten. Erst nach dieser Prüfung werden Quelle, Empfängerangabe und gegebenenfalls Drittlandinformationen in dieser Erklärung konkretisiert.
Eine Eventquelle wird nur aktiviert, wenn ihre Aktualisierungs-, Absage-, Verschiebungs- und Löschinformationen technisch nachvollziehbar verarbeitet werden können. Ohne einen vollständig nachvollziehbaren Abrufstand und stabile externe Kennungen werden keine Eventdaten aus dieser Quelle für die Funktion freigegeben.
Eventdaten und zugehörige Quellen- bzw. Provenienzdatensätze werden nach dem bestehenden technischen Retentionsvertrag grundsätzlich 90 Tage nach dem späteren Zeitpunkt aus Veranstaltungsende und Datenablauf gelöscht; die Löschung erfolgt im regulären Bereinigungslauf. Technische Importläufe und deren Verlauf unterliegen ebenfalls einer begrenzten Aufbewahrung. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, ein zulässiger Sicherheitsnachweis oder eine dokumentierte rechtliche Sperre können eine abweichende Behandlung erfordern. Das abrufbare Aktivitätsfenster von 394 Tagen ist hiervon getrennt und keine Event-Löschfrist.
6.3 Freiwillige Händler-Hinweise über Firebase Cloud Messaging
Freischaltungsstand: Zum Stand dieser Erklärung ist der Händler-Push technisch vorbereitet, aber noch nicht zum Empfang freigeschaltet. Vorgesehen ist zunächst ein Android-Pilot mit passenden regionalen Event- und Wetterchancen. Nutzer-Push und iOS/APNs werden dadurch nicht freigegeben. Vor der Aktivierung müssen die konkrete Vertrags- und Transferprüfung noch bewertet sowie der aktualisierte Installationslösch- und Nachweisablauf bereitgestellt sein. Die kontobezogene Vertrags- und Transferprüfung ist weiterhin offen; eine technische Betreiberfreigabe ist keine Bestätigung dieser Prüfung. Diese Beschreibung ersetzt weder die gesonderte Freigabe noch Ihre Einwilligung.
Zweck, Freiwilligkeit und Einwilligung
Nach einer Freischaltung können Sie Händler-Hinweise für ein ausgewähltes Unternehmen unter „Regionale Benachrichtigungen“ aktivieren. Die Auswahl erfolgt anhand des hinterlegten Unternehmensstandorts und relevanten Unternehmenskontexts. Berechtigung, Tarif, Aktualität, Vorlauf, Häufigkeitsgrenzen und Ruhezeiten werden serverseitig geprüft. Nicht jede angezeigte Chance führt zu einer Benachrichtigung. Pro Unternehmen wird ein berechtigtes Händlerkonto als Empfänger ausgewählt; zu diesem Konto können mehrere aktive Geräte gehören.
Die Teilnahme ist freiwillig. Ohne Aktivierung erhalten Sie keine Händler-Pushs; die übrigen freigeschalteten Funktionen bleiben nutzbar. Die unternehmensbezogene Einwilligung in der App ist von der Benachrichtigungsberechtigung des Betriebssystems getrennt. Die OS-Berechtigung ersetzt nicht Ihre Einwilligung gegenüber UmkreiZ. Das Öffnen startet keine KI-Anfrage und erstellt oder veröffentlicht keinen Deal. KI-Unterstützung und Veröffentlichung müssen Sie gesondert auslösen; die Detailansicht prüft erneut Ihre Berechtigung.
Daten und Zustellung
Im Supabase-Backend werden Konto- und Unternehmenszuordnung, Mitgliedsberechtigung, Push-Auswahl, Einwilligungsstatus und Dokumentversion, Einwilligungs- und Widerrufzeitpunkte, Plattform und Zeitzone verarbeitet. Für die Geräteanbindung kommen eine lokal gespeicherte UmkreiZ-Installationskennung, der FCM-Registrierungstoken sowie Status- und Aktualisierungszeitpunkte hinzu. Tokens liegen in einer gesonderten, zugriffsbeschränkten Tabelle und werden nicht über normale Client-Abfragen bereitgestellt.
Für Auswahl und Betrieb werden die zugeordnete Chance, Relevanz und Aktualität, geplante Versand- und Ablaufzeitpunkte, Versandversuche, Provider-Rückmeldungen und Fehlercodes verarbeitet. Die Zustellung erfolgt über Firebase Cloud Messaging (FCM), einen Google-Dienst. Google verwendet eine eigene Firebase-Installationskennung, die von der UmkreiZ-Installationskennung zu unterscheiden ist. Bei Verbindungen zu Google können außerdem technische Verbindungs- und Gerätedaten anfallen, beispielsweise IP-Adresse und Angaben zur App-Installation.
UmkreiZ übermittelt an FCM den Registrierungstoken, Titel und Text der Benachrichtigung, einen App-Link zur Chance und eine technische Nachrichtenkennung. Im derzeitigen Händler-Payload werden keine zusätzlichen E-Mail-Adressen, vollständigen Händlerprofile, Zahlungsdaten, genauen Nutzer-GPS-Positionen oder KI-Eingaben übermittelt. Kennungen sind pseudonyme Zuordnungen, nicht anonym. Abhängig von Ihren Geräteeinstellungen kann der Nachrichtentext auf dem Sperrbildschirm erscheinen. Vertragsgrundlage und mögliche Drittlandübermittlungen beschreibt Ziffer 8.6.
Zweckgebundene Auswertung
Die Einwilligung umfasst die beschriebene Auswertung: Wir unterscheiden Provider-Annahme, ein von der App gemeldetes Push-Öffnen und die spätere Veröffentlichung eines der Chance zugeordneten eigenen Deals. Beim Push-Öffnen werden Nachrichtenkennung und Zeitpunkt gespeichert; wiederholte Meldungen derselben Nachricht werden nicht erneut gezählt. Über den Versanddatensatz ist eine Zuordnung zu Händlerkonto und Unternehmen möglich. Diese begrenzte Auswertung dient der Beurteilung, ob Hinweise relevant sind und zu veröffentlichten Deals führen.
Eine Provider-Annahme beweist keine Anzeige auf dem Gerät; eine spätere Deal-Veröffentlichung beweist keinen ursächlichen Erfolg des Pushs. Die Pilot-Auswertung ist internen berechtigten Administratoren vorbehalten. Messdaten sind nicht öffentlich und nicht automatisch anonym. Hierfür verwendet UmkreiZ kein Firebase-Analytics-SDK; die Auswertung erfolgt im UmkreiZ-Backend und ist von den aggregierten Endnutzerkennzahlen nach Ziffer 9 getrennt.
Widerruf und Geräteberechtigung
Sie können die Unternehmensauswahl jederzeit unter „Regionale Benachrichtigungen“ deaktivieren. Ein erfolgreicher Widerruf beendet künftige Versandberechtigungen für diese Auswahl. Besteht keine andere aktive Push-Auswahl, deaktiviert die App auch die aktuelle Geräteanbindung, schaltet die automatische FCM-Registrierung ab und versucht, den FCM-Token bei Google zu löschen. Der aktualisierte App-Ablauf ruft zusätzlich die Firebase-Installationslöschung auf. Die neue App-Version muss dafür installiert sein; ältere Versionen führen nur die bisherige Tokenbereinigung aus. Bei erfolgreicher Backend-Gerätedeaktivierung wird der Token dort gelöscht. Nach erfolgreichem Widerruf der letzten aktiven Push-Auswahl entfernt auch das Backend die Tokens des Kontos und widerruft dessen Gerätezuordnungen. Andere ausdrücklich aktivierte Unternehmensauswahlen bleiben bestehen. Bereits an den Provider übergebene oder auf dem Gerät vorhandene Nachrichten können nicht zuverlässig zurückgeholt werden.
Zusätzlich können Sie die OS-Berechtigung in den Geräteeinstellungen entziehen. Bei anschließender Synchronisierung prüft die App diese Berechtigung und deaktiviert die Geräteanbindung. Der alleinige OS-Entzug ist kein dokumentierter Widerruf der Unternehmensauswahl. Ohne Verbindung können Backend-Änderungen nicht sofort abgeschlossen werden. Unvollständige Gerätebereinigung wird angezeigt und beim nächsten Abgleich erneut versucht; der erfolgreiche Backend-Widerruf bleibt davon unabhängig wirksam. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung vor dem Widerruf bleibt unberührt. Datenschutzanfragen richten Sie an team@umkreiz.app.
Speicherdauer und Löschung
Aktive Gerätezuordnungen und Tokens werden für die laufende Zustellung benötigt. Im regelmäßigen Bereinigungslauf werden Geräte nach mehr als 90 Tagen ohne bestätigte Aktualisierung als inaktiv markiert und ihre Tokens entfernt. Widerrufene, ungültige oder inaktive Gerätemetadaten werden entfernt, wenn der maßgebliche Deaktivierungszeitpunkt mehr als 30 Tage zurückliegt. Bei einem als nicht mehr registriert erkannten Token wird dieser im Versandablauf entfernt.
Abgeschlossene Versanddatensätze werden nach mehr als 30 Tagen seit ihrer letzten Änderung bereinigt; mit ihnen werden die zugehörigen Versandversuche und Push-Öffnungsmeldungen gelöscht. Abgelaufene, wartende Nachrichten werden zuvor abgeschlossen; die Frist beginnt nicht pauschal beim ersten Versand. Entscheidungsprotokolle zur Händler-Push-Auswahl werden nach mehr als 90 Tagen seit ihrer letzten Änderung bereinigt. Die Fristen gelten für die operative Datenbank, nicht pauschal für Backups oder Dienstleisterprotokolle; die Löschung erfolgt im regelmäßigen Bereinigungslauf.
Als Betreiberentscheidung werden minimale Einwilligungs- und Widerrufnachweise während der aktiven Einwilligung und bis drei Jahre nach dem ersten Widerruf des jeweiligen Einwilligungszeitraums aufbewahrt. Dazu gehören die pseudonyme Kontoreferenz, der Push-Zweck, Einwilligungs- beziehungsweise Widerrufzeitpunkte und die verwendete Dokumentversion. Plattformdaten, FCM-Tokens, Gerätekennungen, Push-Inhalte und Versandhistorie werden nicht zu diesem Nachweis gespeichert. Die Aufbewahrung dient dem Nachweis der Einwilligung und des Widerrufs nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO; die konkrete Frist ist keine gesetzlich vorgeschriebene Dreijahresfrist, sondern die gewählte Betreiberfrist. Deaktivierte operative Einstellungen werden nach 30 Tagen entfernt; die Nachweise bleiben getrennt davon bis zum Fristablauf erhalten und werden dann im regelmäßigen Bereinigungslauf gelöscht. Ein erneuter Widerruf verlängert die Frist nicht; eine erneute Einwilligung beginnt einen eigenen Zeitraum. Eine automatische Ausnahme von der Löschung ist nicht eingerichtet; ein konkret dokumentierter Ausnahmegrund müsste gesondert bewertet werden. Diese Regeln setzen die aktualisierte Backend-Migration voraus. Bei Entfernung des zugehörigen Kontos werden kontobezogene Einstellungen und Einwilligungsereignisse über ihre Datenbankverknüpfung entfernt. Eine bestehende Chance-zu-Deal-Zuordnung ist von der Push-Öffnungsmessung getrennt und wird nicht pauschal nach 30 Tagen gelöscht; hierfür gelten die Horizont- und Kontolöschregeln nach Ziffern 6.1 und 10.
Die Löschung des FCM-Tokens ist keine vollständige Löschung der Firebase-Installationskennung. Der aktualisierte App-Ablauf ruft nach Abschalten der Autoregistrierung die gesonderte Installationslöschung auf, wenn keine aktive Push-Auswahl mehr besteht, bei Abmeldung oder bei der Synchronisierung nach Entzug der OS-Berechtigung. Nach erfolgreicher Bereinigung wird auch die lokale UmkreiZ-Kennung entfernt; eine spätere Aktivierung erhält eine neue Kennung. Laut Google bleibt diese Kennung bis zu einem entsprechenden API-Löschaufruf gespeichert; anschließend kann die Entfernung aus Live- und Backup-Systemen bis zu 180 Tage dauern. Ein bloßer Push-Widerruf garantiert daher keine vollständige Google-Datenlöschung.
7. Fehler- und Absturzberichte
Zur Verbesserung der Stabilität und Sicherheit verarbeiten wir technische Fehler- und Absturzberichte. Diese enthalten in der Regel technische Informationen (z. B. Fehlerart, Zeitpunkt, technischer Kontext) und sind auf das für die Fehleranalyse erforderliche Maß beschränkt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
In der App erfolgt kein verhaltensbasiertes Werbetracking. Technische Auswertungen und Fehleranalysen werden auf notwendige Betriebs- und Sicherheitszwecke begrenzt. Davon getrennt ist die gesondert eingewilligte Händler-Push-Auswertung nach Ziffer 6.3.
8. Empfänger und Auftragsverarbeiter
Zur Bereitstellung von UmkreiZ setzen wir sorgfältig ausgewählte Dienstleister ein. Soweit diese in unserem Auftrag und nach unseren Weisungen tätig werden, sind sie nach Art. 28 DSGVO eingebunden; einzelne Verarbeitungen erfolgen durch eigenständig Verantwortliche:
- Supabase – Hosting, Datenbank, Authentifizierung, Dateispeicherung und serverseitige Funktionen (Backend-Infrastruktur).
- OpenAI – Verarbeitung der KI-Anfragen für die Anbieter-KI-Funktionen.
- Cloudflare – Bot- und Missbrauchsschutz (Turnstile) bei Registrierung und Anmeldung.
- MapTiler – Bereitstellung von Kartenmaterial und serverseitiger Geokodierung (Umwandlung von Adressen in Geokoordinaten).
- Google Workspace – geschäftliche E-Mail-Kommunikation und interne Bürokommunikation. Der konkrete Umfang einer Datenregionskonfiguration und die dazugehörigen Vertrags- und Kontonachweise werden regelmäßig überprüft.
- Google / Firebase Cloud Messaging – vorbereitete Zustellung freiwilliger Händler-Hinweise an App-Installationen, getrennt von Google Workspace; Datenfluss und Freischaltungsstand siehe Ziffer 6.3, Vertragsgrundlage siehe Ziffer 8.6.
- Stripe – Checkout, Kundenportal sowie die dafür erforderliche Zahlungs- und Rechnungsabwicklung für Pro und Premium; Stripe handelt je nach Verarbeitung als Auftragsverarbeiter oder eigenständig Verantwortlicher.
- Brevo – transaktionale E-Mails, insbesondere Einladungen für Unternehmensteams und einzelne betriebliche Benachrichtigungen; ein Newsletter-Versand ist nicht als aktive Funktion beschrieben.
- Google Maps oder eine andere Navigations-App – nur wenn Sie eine externe Navigation ausdrücklich öffnen; UmkreiZ übermittelt hierfür keinen zusätzlichen Navigationsverlauf.
- App-Store-Betreiber – Distribution der App über die jeweiligen App-Stores (Apple App Store, Google Play); diese verarbeiten Daten teils eigenverantwortlich.
Weitere Hinweise enthält die Seite Auftragsverarbeitung. Je nach Funktion können Dienstleister außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums oder mit globaler Infrastruktur beteiligt sein. Welche konkrete Rechtseinheit, welches Empfängerland und welcher Transfermechanismus für einen Dienst gilt, wird anhand des jeweiligen Produktionskontos und Vertrags geprüft. Diese Erklärung behauptet daher nicht pauschal eine bestimmte Datenregion, ein abgeschlossenes DPA, eine EU-Datenresidenz oder eine bestimmte Transfergarantie. Soweit eine Drittlandübermittlung stattfindet, wird sie nur auf einer für den konkreten Dienst geprüften Grundlage nach Art. 44 ff. DSGVO durchgeführt.
8.1 Verarbeitungskette im Detail
Je nach Funktion erfolgt die Verarbeitung in einer festen Reihenfolge: Eingaben in App/Website werden zunächst serverseitig über Supabase entgegengenommen und dort für Authentifizierung, Berechtigungsprüfung, Funktionslogik und Speicherung verarbeitet. Falls eine Standortzuordnung erforderlich ist, werden die notwendigen Ortsangaben an MapTiler zur Geokodierung übermittelt. Bei Nutzung von Anbieter-KI werden die für die konkrete Anfrage erforderlichen Inhalte (ggf. einschließlich serverseitig geprüfter und bereinigter Bilddaten) an OpenAI übermittelt; die Antwort wird anschließend an UmkreiZ zur Anzeige im Anbieterbereich zurückgegeben.
Für gesondert freigeschaltete und eingewilligte Händler-Pushs prüft Supabase die Empfängerauswahl, Berechtigung und Versandregeln. Der serverseitige Versanddienst übergibt Token und Nachrichteninhalt an FCM; Google stellt die Nachricht an die App-Installation zu. Ein von der App gemeldetes Öffnen und die spätere Deal-Zuordnung werden wieder im UmkreiZ-Backend verarbeitet. Die Marketing-Website und das Web-Anbieterportal binden hierfür kein Firebase-Messaging- oder Firebase-Analytics-SDK ein.
8.2 Supabase (Backend-Infrastruktur)
Supabase verarbeitet insbesondere Konto- und Profildaten, Unternehmensstammdaten, Angebots- und Mediendaten, Interaktionsereignisse (z. B. Reservierung/Einlösung) sowie technische Sicherheits- und Fehlerprotokolle. Diese Verarbeitung dient dem Plattformbetrieb, der Zugriffskontrolle, der Missbrauchserkennung, serverseitigen Plausibilitäts- und Berechtigungsprüfung sowie der Durchsetzung von Plan- und Kontingentlogik.
Die konkrete Region, Backup- und Protokollierungsdauer des produktiven Supabase-Projekts werden kontobezogen dokumentiert und regelmäßig überprüft. Angaben hierzu werden nicht pauschal für alle Datenarten oder Anbieterunterauftragnehmer verallgemeinert.
Eine Weiterverarbeitung innerhalb der Backend-Infrastruktur erfolgt nur, soweit dies für die jeweilige Funktion, Sicherheit, Entstörung, Rechtsdurchsetzung oder Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.
8.3 MapTiler (Karten und Geokodierung)
Für Kartenansichten und Adressumwandlung verarbeitet MapTiler die für die jeweilige Anfrage erforderlichen Daten. Dazu gehören je nach Funktion Adressbestandteile bzw. Suchtexte und technische Verbindungsdaten (insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragter Karteninhalt).
Ergebnisse der Geokodierung (Koordinaten und normalisierte Ortsdaten) werden in UmkreiZ für Standortdarstellung, Umkreissuche und standortbezogene Angebotslogik genutzt. Eine Umnutzung dieser Daten für verhaltensbasiertes Werbetracking durch UmkreiZ erfolgt nicht.
8.4 OpenAI (KI-Unterstützung für Anbieter)
Bei aktiver KI-Nutzung durch Anbieter werden die zur Bearbeitung erforderlichen Eingaben verarbeitet. Dazu gehören insbesondere:
- vom Anbieter eingegebene KI-Inhalte (z. B. Entwürfe, Stichworte, Fragen, Textbausteine),
- funktionsbezogene Eingabeparameter (z. B. Kategorie, Preisrahmen, Zeitfenster, Zielsetzung),
- erforderlicher Unternehmenskontext des anfragenden Anbieters, soweit dies für die Antwort notwendig ist,
- optional vom Anbieter bereitgestellte Dealbilder für die Bildanalyse; vor der Übermittlung werden sie serverseitig geprüft, von Metadaten bereinigt, verkleinert und neu codiert,
- anonymisierte bzw. gebuckette Referenzwerte aus anderen Angeboten für Trend- und Vergleichskontext.
Zugangsdaten, Zahlungsdaten, genaue Endnutzerstandorte und identifizierbare Vollinhalte fremder Anbieter dürfen nicht in KI-Eingaben aufgenommen werden. Technische Filter sollen typische personenbezogene Angaben minimieren, ersetzen aber keine sorgfältige Eingabe durch Anbieter.
Anbieter dürfen Bilder nur hochladen oder in KI-Funktionen verwenden, wenn sie hierfür über die erforderlichen Rechte und, soweit abgebildete Personen oder andere personenbezogene Informationen erkennbar sind, über eine passende Rechtsgrundlage verfügen. Bilder mit unnötigen personenbezogenen Angaben, privaten Dokumenten oder sensiblen Informationen sollen nicht hochgeladen werden.
KI-Ergebnisse werden ausschließlich als Vorschläge an den anfragenden Anbieter zurückgegeben. Eine automatische Veröffentlichung von KI-Ausgaben in UmkreiZ findet nicht statt; über die Nutzung entscheidet der Anbieter.
8.5 Weitergabe und Drittlandbezug
Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit sie für die beschriebenen Funktionen notwendig ist, auf einer Rechtsgrundlage beruht und auf den jeweils erforderlichen Datenumfang begrenzt ist. Mögliche Drittlandbezüge ergeben sich insbesondere bei global betriebenen Diensten wie Cloudflare, OpenAI, Stripe, Google Workspace oder Brevo. Eine konkrete Übermittlung, das Empfängerland und die einschlägige Garantie hängen vom eingesetzten Dienst, Vertrag und Konto ab und werden vor dem Einsatz geprüft. Nicht nachgewiesene DPA-, Regions- oder Transferkonfigurationen werden nicht als zugesichert dargestellt.
8.6 Firebase Cloud Messaging: Vertragsgrundlage und Datenübermittlung
Für FCM verweisen die Firebase-Servicebedingungen auf die Google APIs Terms of Service und die Firebase Data Processing and Security Terms. Die API-Standardbedingungen nennen Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, California 94043, USA, als Anbieter, sofern für den betreffenden Dienst keine abweichenden Zusatzbedingungen gelten.
Die eingebundenen Firebase-Datenschutzbedingungen regeln die Auftragsverarbeitung. Nach Abschnitt 5.1.1 handelt Google für die dort erfassten personenbezogenen Kundendaten bei Anwendung europäischen Datenschutzrechts als Auftragsverarbeiter. Die Annahme der Bedingungen und die konkret geltende Rechtseinheit werden für das Betreiberkonto dokumentiert; ein Workspace-Vertrag oder eine Workspace-Datenregionskonfiguration ersetzt diese dienstbezogene Prüfung nicht.
Abschnitt 10 der Firebase-Datenschutzbedingungen erlaubt vorbehaltlich gegebenenfalls vereinbarter Standortzusagen eine Verarbeitung in Ländern, in denen Google oder seine Unterauftragnehmer Einrichtungen betreiben, einschließlich einer möglichen Verarbeitung in den USA. Für betroffene Drittlandübermittlungen sehen die Bedingungen eine anwendbare Transferlösung, insbesondere das EU-US Data Privacy Framework für erfasste, zertifizierte US-Gesellschaften, und gegebenenfalls Standardvertragsklauseln vor. Die kontobezogene Vertrags- und Transferprüfung ist weiterhin offen; eine technische Betreiberfreigabe bestätigt ihre Anwendbarkeit nicht. Daraus folgt keine ausschließliche EU-Verarbeitung oder pauschale Datenschutzgarantie.
Angaben zu weiteren Empfängern und ihren Tätigkeiten enthält Googles Liste der Firebase-Unterauftragnehmer. Weitere Informationen zur Vertragsgrundlage und zu Garantien können Sie über team@umkreiz.app anfordern.
9. Statistik und zweckgebundene Ereignisverarbeitung
Für Auswertungen im Anbieterbereich und in der Nutzeransicht verarbeiten wir überwiegend aggregierte Zählwerte (z. B. Anzahl Aufrufe, Reservierungen, Favoriten und nutzerinitiierte Deal-Einlösungen für serverseitig festgelegte Auswertungszeiträume). Zusätzlich werden ereignisbezogene Daten für technische Zwecke wie Missbrauchsschutz, Deduplizierung, Stabilitäts- und Kostenkontrolle verarbeitet. Eine Nutzung für verhaltensbasierte Werbung oder werbliche Profilbildung erfolgt nicht. Bei einer Kontolöschung werden identifizierbare nutzerbezogene Zeilen in den betroffenen Bereichen entfernt oder anonymisiert.
Premium-Auswertungen für Anbieter stellen ausschließlich aggregierte, datenschutzgeschützt freigegebene Kennzahlen bereit. Eine Kennzahl wird je Auswertungszeitraum nur angezeigt, wenn mindestens fünf unterschiedliche Nutzer zu genau dieser Kennzahl beigetragen haben; darunter wird sie unterdrückt. Die Mindestschwelle ist eine zusätzliche Schutzmaßnahme für den Datenschutz und ergänzt die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der zugrunde liegenden, pseudonymisierten Interaktionsdaten. Zeitmuster, Einzugsgebiet, Benchmarks und Deal-Rankings sind derzeit nicht als echte Premium-Module freigegeben. Sie werden erst nach einer gesonderten datenschutzrechtlichen und technischen Prüfung mit einer eigenen serverseitigen Aggregation bereitgestellt.
Eine im Anbieterbereich gezeigte Premium-Vorschau verwendet ausschließlich synthetische Beispieldaten. Sie wird deutlich als Vorschau markiert, wird nicht in Produktions-Ereignistabellen gespeichert und nicht mit echten Unternehmenskennzahlen vermischt.
Die in Ziffer 6.3 beschriebene, gesondert eingewilligte Händler-Push-Auswertung ist hiervon getrennt. Ihre Nachrichten- und Öffnungsdatensätze können dem Händlerkonto und Unternehmen zugeordnet werden und sind nicht automatisch anonym. Sie werden nicht als personenbezogene Endnutzer-Einzelereignisse für allgemeine Anbieterstatistiken bereitgestellt.
10. Speicherdauer und Löschung
Die folgende Übersicht nennt die derzeit festgelegten technischen Höchstfristen für ausgewählte Betriebs- und Statistikdaten. Sie beschreibt keine pauschale Aufbewahrung sämtlicher Kontoinhalte; kürzere Löschung ist möglich, sobald der jeweilige Zweck entfällt.
- Karten- und Highlight-Ereignisse: bis zu 30 Tage; exakte Koordinaten werden für Highlight-Ereignisse nicht dauerhaft gespeichert.
- Geokodierungs- und KI-Nutzungsmetadaten: bis zu 90 Tage für Betrieb, Quotenprüfung und Fehleranalyse.
- Deal-Karten-Einblendungen: bis zu 400 Tage; Anbieter erhalten daraus nur aggregierte Werte für den abgeschlossenen Auswertungszeitraum.
- Stripe-Webhooks: verarbeitete oder ignorierte technische Ereignisse bis zu 180 Tage, fehlgeschlagene Ereignisse bis zu 365 Tage, soweit sie für Wiederholung, Fehleranalyse oder Nachweis erforderlich sind.
- Automatische Besuchserkennung: beim derzeitigen öffentlichen Funktionsstand deaktiviert; es werden hierfür keine neuen Besuchsprofile erhoben. Eine spätere Aktivierung erfordert eine separate Freigabe, Einwilligung und Veröffentlichung der dann geltenden Fristen.
- Vorbereiteter Händler-Push: Geräte-, Versand-, Entscheidungs- und Öffnungsdaten haben die in Ziffer 6.3 beschriebenen unterschiedlichen Bereinigungsfristen. Diese gelten nicht pauschal für Einwilligungsnachweise, Deal-Zuordnungen oder Firebase-Installationskennungen.
- Vertrags-, Rechnungs- und steuerrelevante Unterlagen: nur soweit erforderlich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, regelmäßig sechs, acht oder zehn Jahre ab dem maßgeblichen Jahresende.
Clientseitig gemeldete Einblendungen von Deal-Karten werden pro Nutzer, Deal und UTC-Kalendertag dedupliziert und spätestens nach 400 Tagen gelöscht. Anbieter erhalten daraus nur datenschutzgeschützte aggregierte Auswertungen für ein serverseitig festgelegtes rollierendes 30-Tage-Fenster; frei wählbare oder überlappende Zeitfenster werden nicht angeboten. Kleine Nutzergruppen unterhalb der Datenschutzschwelle werden nicht als Zahlenwerte angezeigt. Die Meldung einer Einblendung ist kein serverseitiger Nachweis, dass der Inhalt tatsächlich betrachtet wurde. Die angebotenen Zeitfenster und Schwellenwerte reduzieren Rückschlüsse, können rechnerische Differenzbildungen zwischen Zeiträumen jedoch nicht vollständig ausschließen. Angezeigte Funnel-Raten beschreiben Nutzerüberschneidungen im Zeitraum und keine zeitlich nachgewiesene Konversion.
Diese Höchstdauer von 400 Tagen gilt ausschließlich für die nutzerbezogenen, clientseitig gemeldeten Deal-Karten-Einblendungen. Andere für Kernfunktionen benötigte Ereignisse, insbesondere Interessenaktionen, Reservierungen und Einlöseaktionen, unterliegen ihren jeweils eigenen zweck- und rechtsgrundlagenbezogenen Speicherfristen. Aus der 400-Tage-Regel folgt keine pauschale Löschfrist für sämtliche Analytics- oder Besuchsdaten.
Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck, zur Vertragsabwicklung, aus Sicherheitsgründen oder aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist. Anschließend werden die Daten gelöscht oder anonymisiert.
Konten können über die in der App vorgesehenen Einstellungen bzw. über den Support gelöscht werden. Die Löschung wird serverseitig verarbeitet und kann innerhalb einer kurzen Wartezeit in der App noch abgebrochen werden. Danach werden zu Ihrem Konto gehörende Daten entfernt, identifizierende Verknüpfungen in verbleibenden Datensätzen anonymisiert und - bei Anbieterkonten, die alleiniger Inhaber eines Unternehmens sind - der zugehörige Unternehmensbestand entfernt. Gesetzliche oder berechtigte Gründe für eine weitere Aufbewahrung bleiben unberührt.
Soweit handels- oder steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten bestehen, werden betroffene Daten nur für diese Zwecke eingeschränkt weiterverarbeitet und nach Ablauf der jeweiligen Fristen gelöscht oder anonymisiert.
11. Marketing-Website
Diese Marketing-Website setzt keine Tracking-Cookies und keine Analyse-Skripte ein (siehe Cookie-Hinweise). Das Kontaktformular öffnet das lokale E-Mail-Programm; eine Nachricht wird erst versendet, wenn Sie sie dort aktiv absenden. Beim Aufruf der Website können technisch erforderliche Server-Protokolldaten anfallen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
12. Cookies und lokale Speicherung
In den eingeloggten Bereichen werden technisch erforderliche Tokens bzw. Speichermechanismen für die Authentifizierung und Sitzungsverwaltung eingesetzt. Auf der Marketing-Website werden nur technisch notwendige Speichermechanismen genutzt (z. B. für Spracheinstellungen). Einzelheiten: Cookie-Hinweise.
Für die vorbereitete, freiwillige Händler-Push-Funktion der mobilen App werden zusätzlich die in Ziffer 6.3 beschriebenen Installationskennungen und Registrierungstokens verarbeitet. Die automatische FCM-Registrierung wird erst nach aktivierter Push-Auswahl und erteilter OS-Berechtigung eingeschaltet. Diese mobile Geräteanbindung ist keine Einbindung von Tracking-Cookies auf der Marketing-Website.
13. Ihre Rechte
Ihnen stehen nach der DSGVO folgende Rechte zu:
- Auskunft über die verarbeiteten Daten (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
- Löschung (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO)
- Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine Nachricht an team@umkreiz.app. In der App finden Sie im Bereich Konto & Support zusätzlich eine Datenschutz-Übersicht mit direkter Kontaktmöglichkeit. Je nach Art der Anfrage können wir eine angemessene Identitätsprüfung verlangen, damit Daten nicht an unberechtigte Dritte herausgegeben oder verändert werden. Wir beantworten Anfragen grundsätzlich innerhalb der gesetzlichen Fristen, regelmäßig innerhalb eines Monats nach Eingang der Anfrage.
Eine ausschließlich auf automatisierter Verarbeitung beruhende Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, findet nicht statt.
14. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Für den Verantwortlichen zuständig ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg (LfDI), Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart.
15. Pflicht zur Bereitstellung
Bestimmte Daten (z. B. E-Mail-Adresse zur Kontoerstellung) sind für die Nutzung der jeweiligen Funktion erforderlich. Ohne diese Angaben können die entsprechenden Funktionen nicht oder nur eingeschränkt bereitgestellt werden.
16. Kontakt zum Datenschutz
Fragen zum Datenschutz richten Sie bitte an die in Ziffer 1 und im Impressum genannten Kontaktdaten.
17. Umgang mit Datenschutzvorfällen
Bei Hinweisen auf Datenschutzvorfälle werden technische und organisatorische Sofortmaßnahmen zur Eindämmung ergriffen, der Vorgang dokumentiert und rechtlich bewertet. Soweit gesetzlich erforderlich, erfolgt eine Meldung an die zuständige Aufsichtsbehörde nach den Vorgaben von Art. 33 DSGVO und – bei hohem Risiko für Betroffene – eine Benachrichtigung nach Art. 34 DSGVO.